Werkstatt

Am Anfang war das Drahtskelett

Drahtskelett
Aus mehreren Litzen Weidenzaundraht, die mit Blumendraht umwunden werden, wird ein Drahtskelett erstellt und zur Pose der geplanten Figur geformt.

Pappmaché
Dann wird das Pappmaché aufgetragen. Die Schichten müssen zwischenzeitlich gründlich trocknen, damit sich die Form nicht verzieht.

Mehr Pappmaché
Schicht für Schicht entsteht die Figur.

Polyesterhülle
Nach Abschluss der Pappmaché-Arbeiten (rechts) erhält die Figur eine Hülle aus faserverstärktem Polyester (links).

Bandagen
Die Figur wird mit Glasgewebe und Mullbinden fest umwickelt und mit Polyesterharz getränkt

Glätten
Die Form wird in mehreren Schichten gespachtelt und jeweils durch Raspeln, Feilen und Schleifen bearbeitet.

Gestalten
Das Modellieren der Außenhülle erfolgt durch die Verwendung von flüssigen, pastösen und plastischen Kunstharzen, die arbeitsintensiv in Form gebracht werden.

Lackieren
Die Figur ist mehrfach mit schwarzem Lack grundiert. Die komplette Lackierung wird in bis zu zwei Dutzend Schichten mit Sprühdosen aufgetragen.

Köpfe

Die Köpfe der Skulpturen fertigt er meist separat, wozu er Gesichter oder komplette Köpfe verwendet, die er – mit Hilfe von eigens zu diesem Zweck erstellten Gussformen aus Silikon-Kautschuk – aus Polyesterharz gießt.
Die Gesichter, beziehungsweise Köpfe, können nach Bedarf vervollständigt oder verändert werden, was weniger aufwendig ist als es wäre, das Gesicht jedes Mal komplett neu zu modellieren.
Wenn die Gestaltung der Außenhülle der restlichen Figur weitgehend abgeschlossen ist, wird der Kopf endgültig befestigt und der Übergang (Hals) geformt.
Nach Abschluss der plastischen Arbeiten an der Skulptur schleife ich sie nochmals von oben bis unten mit feiner Körnung als Vorbereitung für die folgende Lackierung. Dazu verwende ich Lacke aus Sprühdosen, die in etwa zwölf bis fünfzehn Schichten einmal täglich aufgetragen werden.

Making of Selina

Die Entstehung einer Skulptur in Bildern